Wenn man schon selbst (noch) nicht im Urlaub war, ist es schön, wenn einen wenigstens die Mitbringsel anderer Urlauber ein wenig bereichern. So geschehen nach der diesjährigen Frankreichtour meiner Eltern, die mir neben einem Armband und holländischem Käse auch einen Querschnitt durch das französische Puddingangebot und ein Kilo Meersalz bescherte – die diversen Eimer Muscheln, die meine Mutter wieder an Land gezogen hat, sind mir glücklicherweise erspart geblieben.
Auf dem OP-Tisch erwarteten mich heute nach einer relativ schlaflosen Nacht (schlaft ihr auch so schlecht, wenn ihr wißt, daß ihr in 5-6 Stunden wieder aufstehen müßt und daher jede Minute kostbar ist?) dagegen eher unappetitliche Brocken: nachdem ich schon über die 140kg-Frau gestaunt hatte, konnte ich bei ihrer 190 kg schweren Nachfolgerin nur noch ungläubig den Kopf schütteln. Bei beiden wurde – wer hätte es gedacht – der Magen verkleinert, und auch meiner schien bei dem Anblick spontan zu schrumpfen. Seitdem möchte ich jeder Übergewichtigen, die mir begegnet, entgegenrufen: „Tun Sie was, bevor es zu spät ist“… aber wem wäre damit schon geholfen?
Dafür freue ich mich um so mehr darauf, gleich nach ein paar Sternschnuppen Ausschau zu halten – ich hätte da eh ein paar gute Wünsche auf Lager
Viel Glück beim Suchen!
